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Industrie 4.0 - Fachtagung an der HTL St. Pölten

Direktor DI Martin Pfeffel freute sich am 22. November neben namhaften Vertretern aus der Industrie, Herrn Landesschulinspektor Hofrat DI Dr. Wilhelm König sowie Lehrkräfte aus ganz Niederösterreich zum gemeinsamen Gedankenaustausch begrüßen zu dürfen.

Der Fokus der Fachtagung richtete sich auch auf die Anforderungen an die Ausbildung. Insbesondere die HTL St. Pölten ist mit ihrem vielfältigen Ausbildungsangebot, das von Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Elektronik und technischer Informatik bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen reicht, ideal für diese zukünftigen Herausforderungen aufgestellt, betonte Direktor Pfeffel in seiner Begrüßung.

Am Programmtag diskutierten die Teilnehmer gemeinsam über die Chancen der digitalen Zukunft sowie die Anforderungen an die Ausbildung und erlebten spannende Key-Notes und Vorträge, in denen Experten seitens Voith Digital Solutions, ABB, Pilz, Bernecker & Rainer, Parametric Technology und Endress Hauser Praxisbeispiele präsentierten. Industrie 4.0 bedeutet, dass Fertigungsmaschinen der Zukunft mit Prozessoren, Sensoren ausgestattet sind und voll kommunikationsfähig im Datennetz agieren.

Die Fachtagung wurde von der Abteilung Maschinenbau initiiert und AV DI Otto Keiblinger hat den Tag klar und umsichtig moderiert. Es war ihm eine große Freude, dass im Rahmen der Fachtagung drei Schülern der Abteilung Maschinenbau das Zertifikat Pilz Safety Engineer überreicht wurde. Das Thema Sicherheit war nämlich auch ein zentraler Punkt des Tages.

Der Kontakt der HTL mit der Industrie findet punktuell vielerorts statt. In dieser Form war das Treffen zum Thema Industrie 4.0 neu und viele Stimmen fordern eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Fachtagung. 

Städtebaukonzept und Motoren

Der 3. Jahrgang der Maschinenbauabteilung besuchte am 3. April wieder die Seestadt und das Opel Werk in Wien. Der erste Teil der Exkursion führte die SchülerInnen und ihre Begleitpersonen unter der Organisation von Prof. Mag. Richter in die Seestadt. Das Städtebaukonzept hat das Ziel 20.000 Menschen Wohnraum zu bieten. Breite Gehwege, Nahversorger gleich ums Eck und die ideale öffentliche Verkehrsverbindung in die Wiener Innenstadt machen dieses Konzept aus. Die Fertigstellung der Seestadt ist für ca. 2030 geplant. Heute leben dort bereits 6000 Menschen, die die Vorteile dieser „Kleinstadt in der Großstadt“ nutzen.

Den Nachmittag verbrachten die SchülerInnen und Lehrer im Opel Werk Aspern. Das Werk entstand vor über 30 Jahren und ist das größte Motoren- und Getriebewerk von General Motors weltweit. Die Führung bot einen interessanten Einblick in die Fertigung und Montage von Getrieben und Motoren und stellte für die Maschinenbauer natürlich einen besonderen Anreiz dar.  

Maschinenbauer + Kultur = abwechslungsreicher Wientag

 

Technik und Kultur – passt das zusammen? Ja, das tut es! Bereits zum 5. Mal in Folge verbrachten die Abschlussklassen der Abteilung Maschinenbau der HTL St. Pölten einen abwechslungsreichen Tag in Wien. Am Vormittag besuchten die jungen Techniker das ORF-Zentrum am Küniglberg. Wie jedes Jahr war es spannend zu sehen, wie und wo im Fernsehen getrickst wird und welche technischen Details notwendig sind, um am Ende eine erfolgreiche Fernsehsendung zu erleben.

Anschließend ging es in die Wiener Innenstadt und ein Besuch im Rathaus stand auf dem Programm. Beeindruckt von der Architektur des Hauses und einem der letzten Pater Noster, die dort im Einsatz sind, verließen die Maschinenbauer das Rathaus und marschierten in Richtung Altes AKH. Nach einem gemütlichen Spaziergang über den Christkindlmarkt – wenn man schon in der Vorweihnachtszeit unterwegs ist, muss man das auch nutzen – war als nächster Programmpunkt die Sammlung der Medizinischen Universität an der Reihe. Mittels Wachsexponaten wird dort eindrucksvoll die menschliche Anatomie erklärt – für den einen oder anderen jungen Techniker ein völlig neues Interessensfeld.

Den Abend verbrachten die Maschinenbauer in alter Tradition im Kabarett Simpl, wo „Verflixt und Zugenäht“ ein sehr abwechslungsreicher Tag zu Ende ging.

Spendenaktion für den Sterntalerhof

 In Zusammenarbeit mit der Firma ABB ist einer 4. Klasse der Abteilung Maschinenbau ein tolles Sozialprojekt gelungen! Mittels eines Fotos, das in den sozialen Netzwerken geliked und geshared werden konnte, sammelten die angehenden Maschinenbauer Geld für die Therapieeinrichtung Sterntalerhof. Dank 680 Likes und 231 Shares spendete die Firma ABB 1.357,50€ für diese Einrichtung. In den nächsten Wochen werden die Schüler der 4BHMBA den Sterntalerhof auch besuchen und sich vor Ort einen Eindruck von der Arbeit im Kinderhospiz machen. Die Abteilung Maschinenbau bedankt sich bei allen Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben!  

Sucht ist kein Spiel

 

Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass vor Weihnachten eine Theatergruppe an die Abteilung Maschinenbau der HTL St. Pölten kommt. Das Thema im heurigen Jahr war Alkoholkonsum beziehungsweise Alkoholsucht. Auf amüsante Art und Weise schafften es die jungen Schauspieler des Kontaktiertheaters Wien den SchülerInnen des 2. Jahrgangs der Abteilung Maschinenbau das Thema Sucht näher zu bringen, ohne dabei oberlehrerhaft zu wirken.

Tag der Verpackung - Constantia Teich Flexibles

Die drei vierten Jahrgänge der Abteilung Maschinenbau besuchten am 9. Juni den Tag der Verpackung der Firma Constantia Teich in Mühlhofen bei Weinburg. Der größte Standort des international tätigen Konzerns Constantia Flexibles beschäftigt ca. 900 Mitarbeiter. In den Walzwerken werden aus Aluminiumrollen dünne Alufolien auch für andere Niederlassungen hergestellt.

 

 

Maschinenbauer erleben Geschichte

Der 4. Jahrgang Maschinenbau der HTL St. Pölten konnte am 26. April einen Teil österreichischer Geschichte, über den naturgemäß nicht gerne gesprochen wird, hautnah erleben. Eine Exkursion führte die angehenden Maschinenbauer zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Das KZ Mauthausen war von 1938 bis 1945 Mittelpunkt eines Systems von mehr als 40 Außenlagern und der zentrale Ort politischer, sozialer und rassistischer Verfolgung durch das NS-Regime auf österreichischem Territorium.

 

Exkursion zu Egger

Am 30.3.2016 durften die 2AHMBA und die 3AHMBA die Produktion von Spanplatten und die Bierproduktion der Firma Egger besichtigen. Der Werksleiter Ing. Andreas Schrefl und Dipl.Ing. Thomas Hager zeigten den Weg von der Holzfaser bis hin zur Spanplatte. Die Firma Egger begann 1970 mit der Produktion von Spanplatten in Unterradlberg und produziert heute an diesem Standort mit 400 Mitarbeitern unglaubliche 40 Mio m2 Spanplatten und exportiert diese bis nach Japan. Das Motto von Egger lautet „Mehr aus Holz“ und wir konnten die Begeisterung der beteiligten Mitarbeiter von Egger mit ihrem Engagement spüren. 

Sport und Technik bei Projektwoche

Auch bei der diesjährigen Projektwoche der 3.Klassen Maschinenbau kamen die schi- und snowboardbegeisterten SchülerInnen im Schigebiet Zell/See - Kaprun mit den Pisten auf der Schmittenhöhe und am Kitzsteinhorn voll auf ihre Rechnung. Eine Schülergruppe nutzte sogar die Gelegenheit, um bei einer von einem Bergführer geführten Tagesschitour in den Genuss von Tiefschneeabfahrten zu kommen.

 

Aber auch für die Nicht-Schi-und Snowboardfahrer gab es ein tolles Sportprogramm mit Eisstockschießen, Langlaufen im klassischen und im skating Stil, Biathlon, Rodeln und Schneeschuhwandern. Am Abend konnten sich die SchülerInnen dann beim umfangreichen Sportangebot des Club Kitzsteinhorn wie Hallen-Beachvolleyball, Fußball, Basketball, Boldern, Klettern und Trampolinspringen noch so richtig auspowern.

Maschinenbauer auf Firmenbesuch

Am 23.02. besuchte eine Klasse des 3. Jahrgangs der Abteilung Maschinenbau das Unternehmen Worthington Cylinders am Standort Kienberg und anschließend Welser Profile in Gersten. Bei Worthington Cylinders werden täglich ca. 2.500 Stahlgasflaschen aus zwei verschiedenen Vierkantstählen oder zugekauften Stahlrohren als Rohwerkstoff erzeugt.